Der demographische Wandel in Unternehmen
Schweizer Unternehmen müssen sich besser auf den demographischen Wandel vorbereiten.
Die Alterung der Gesellschaft ist eine in ganz Europa eintretende Entwicklung, mit der Herausvorderung, aber auch Chancen verbunden sind. Langfristig gehört die Zukunft in Europa den Unternehmen, die sich diesen Herausforderungen stellen und die Chancen des demographischen Wandels nutzen.
Schweizer Unternehmen sind schlechter auf das Altern ihrer Belegschaft eingestellt als der Durchschnitt ausgewählter Länder in der EU.
Verglichen mit dem Jahr 2000 wird bis 2020 in der Schweiz die Zahl der Arbeitskräfte im Alter zwischen 30 und 44 um ein Fünftel abnehmen, die Anzahl der Arbeitskräfte im Alter zwischen 50 und 64 Jahren jedoch um ein Drittel zunehmen. Der Anstieg der Gruppe zwischen 60 und 64 Jahren beträgt sogar 50 Prozent.
Diese Herausforderung rangiert bei Schweizer Unternehmen auf Platz 1 als grösste unternehmerische Aufgabe. Gleichwohl sind sie am wenigsten darauf vorbereitet. Insgesamt schneidet die Schweiz im Ländervergleich von 8 europäischen Ländern schlecht ab und landet auf dem vorletzten Platz. Für die Bewertung zugrunde gelegt wurde der Demographische Fitness Indes DFX. Der DFX wurde vom Adecco Institut entwickelt. Er dienst Unternehmen dazu festzustellen, inwieweit sie auf das Altern Ihrer Belegschaft vorbereitet sind.
Weitere Informationen finden Sie in der Studie.
Das Alter gestalten...
Die demographische Alterung stellt die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt vor neue Herausforderungen. Der 8. Zürcher Gerontologietag widmet sich dem Altern zwischen Wirtschaftswachstum und Sinnfindung.
Ältere Menschen sind weniger leistungsfähig und ihr Wissen hoffnungslos veraltet - oder etwas nicht? Veraltet sei höchstens dieses Altersbild, meint Prof. Eberhard Ulich, ehemalicher Direktor des Intsitutes für Arbeitspsychologie der ETH Zürich. Leider ist dieses Altersbild in den Unternehmen noch oft anzutreffen.
Weitergehende Informationen finden Sie in dem Artikel.
Quelle: www.unipublic.unizh.ch



