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PriorLiving Schweiz: Funktion Gehirn

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Funktion Gehirn und Gedächtnis

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Wie funktioniert das Gehirn?

Das Gehirn besteht aus einer Reihe von Zellen, die sich in Bezug auf ihr Aussehen und ihre Funktion unterscheiden lassen.

Die wichtigsten und häufigsten Zellen sind die Nervenzellen. Im menschlichen Gehirn gibt es davon ungefähr 200 Milliarden. Eine Nervenzelle besteht aus einem Zellkörper (Soma) mit den Nervenzellfortsätzen (Dendriten) und dem Achsenzylinder (Axon). Der Körper der Nervenzelle hat eine Größe von etwa 5-100 µm, während sich die Nervenzellfortsätze auf einen Durchmesser von ca. 1 µm verjüngen. Ein Nervenzellfortsatz kann bis zu einem Meter lang sein und eine einzige Nervenzelle kann bis zu 10.000 Fortsätze haben. Am Ende des Achsenzylinders befinden sich die Endplatten. Am Berührungspunkt mit der benachbarten Zelle bilden sich die Synapsen aus. Über diese Synapsen sind die Nervenzellen nicht nur miteinander, sondern in der Peripherie auch mit den Muskelzellen verbunden. Der Informationsaustausch zwischen den Zellen geschieht über die Synapsen mittels chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter).

Wie Teile des Gehirns funktionieren

Mit Hilfe all dieser Methoden ist es möglich, eine funktionelle "Karte" des Gehirns aufzustellen. So weiß man, dass im Stirnhirn die Funktionen von Intelligenz, Sprache (motorisches Sprachzentrum), die Persönlichkeitsmerkmale sowie die Bewegungssteuerung zu finden sind. Im hinteren Teil des Großhirns, dem Okzipitallappen, befindet sich die Sehrinde, also der Ort, an dem visuelle Reize wahrgenommen, gespeichert und sinnvoll zugeordnet werden. Im Zwischenhirn wird die Hormonausschüttung gesteuert. Der Schläfenlappen ist wichtig für das Gedächtnis sowie für Gefühle und Emotionen. Der Scheitellappen beherbergt die Hörrinde und das Sprachverständnis. Mit dem Scheitellappen werden abstrakte mathematische Probleme und Musik erfasst.

Im Hirnstamm befinden sich Nervenbahnen, die das Gehirn mit dem Rückenmark verbinden. Weiterhin befindet sich dort das Atemzentrum. Es regelt die Atmung, das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck. In der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) werden Hormone oder Vorstufen von Hormonen ausgeschüttet. Damit ist die Hypophyse zusammen mit dem Zwischenhirn gewissermaßen die Schnittstelle zu den hormonabhängigen bzw. hormonaktiven Körperorganen, wie Brustdrüsen (Milchproduktion), Eierstöcken (Zyklus der Frau), Nebennieren (Blutdruck), Schilddrüse und Hoden. Das Kleinhirn hält Bewegungsprogramme bereit und regelt die Abstimmung der Bewegungsabläufe. Da sich die meisten Hirnleistungen einer bestimmten anatomischen Hirnregion zuordnen lassen, kann man aus deren Ausfall bereits auf den möglichen Sitz eines Hirntumors schließen.

Betrachtet man das in Scheiben zerlegte anatomische Präparat eines Gehirns, so kann man anhand der unterschiedlichen Färbung verschiedene Strukturen unterscheiden. Das dunkler erscheinende Gewebe des Gehirns bezeichnet man als graue, das hellere dagegen als weiße Substanz. In der grauen Substanz liegen die Nervenzellen, in der weißen Substanz die Nervenzellfortsätze.