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Depression: Mythos, Gründe und Typen von depressiven Erkrankungen

Wir alle fühlen uns manchmal traurig. Einige von uns haben einen Jobverlust erlitten, eine Partnerschaft ist zerbrochen oder jemand den wir geliebt haben, ist gestorben. Seelische Qual und Kummer sind natürliche Bestandteile des Lebens. Aber wenn die Traurigkeit fortdauert und die täglichen Aktivitäten beeinflusst, könnte es sich möglicherweise um eine Depression handeln.

In diesem Abschnitt erfahren Sie etwas über Depressionen und die Mythen die sich darum ranken, über Gründe für Depressionen und deren unterschiedliche Typen.

Sie finden eine Liste von Symptomen, einige Behandlungsmöglichkeiten und Tipps wie mit einer Depression umgegangen werden kann.

Depression

Die Depression ist eine ernsthafte medizinische Krankheit mit biologischen Urschen - wie Bluthochdruck oder Diabetes - und kann bei den meissten Menschen behandelt werden.

Unbehandelt richten Depressionen verheerenden Schaden in der Lebensqualität an. Es kann die Symptome anderer Krankheiten verschlimmern und das kann verhängnisvoll sein. Menschen, die einem Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, haben eine höheres Risiko zu sterben wenn sie unter Depressionen leiden.

Ausserdem ist die Gefahr Selbstmord zu machen bei Menschen mit Depressionen stärker ausgeprägt. Dies ist meisst bei älteren Leuten üblicher als bei jeder anderen Gruppe.

Den Mythos über Depressionen vertreiben

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, das Depressionen bei älteren Leute normal sind und man wenige dagegen tun kann. Wir denken vielleicht, dass Depressionen eine " Charaktersache" sind, ein Zeichen von Schwäche oder etwas, dass wir einfach " wegstecken " können.

Es ist an der Zeit diesen oder andere Mythen zu beseitigen.

Es ist wahr, dass Depressionen bei älteren Leuten verbreiteter sind als sonst, es ist aber nicht zwangsläufig ein Teil des Alterns. Wir können es auch nicht über unsere Willenskraft kontrollieren. Es ist auch nichts wofür wir uns schämen sollten.

Wegen dieser Mythen leiden viele Menschen unter Depressionen weil sie oft nicht diagnostiziert und behandelt werden. Tatsächlich zeigen einige Studien, dass weniger als 25 % der Menschen mit Depressionen richtig diagnostiziert und behandelt werden.

Dies Problem ist schwerwiegender bei älteren Person die oft andere medizinische Bedingungen vorweisen. Dies macht die Diagnose und die Behandlung schwieriger.

Gründe für Depressionen

Die Depression ist eine Funktionsstörung des Gehirns. Als gesichert gilt, dass bei jeder bekannten Form der Depression das serotonale und/oder noradrenale System gestört ist, das heißt, der Spiegel dieser Neurotransmitter ist zu hoch oder zu niedrig, oder die Resorption/Reizbarkeit der Synapsen ist verändert. Unklar ist jedoch, ob die Veränderung des Serotoninspiegels eine Ursache oder eine Folge der depressiven Erkrankung ist.
Viele Experten glauben, dass eine Kombination von genetischen, psychologischen und Umfeldfaktoren für eine Erkrankung ausschlaggebend ist.

Umfeldfaktoren die Depressionen auslösen können sind z.B. Kummer über den Verlust einer geliebten Person, schwerwiegende finanzielle Schwierigkeiten oder Partnerschaftsprobleme. All dies kann erheblichen Stress auslösen. Andere Faktoren die mit Depressionen in Verbindung gebracht werden sind, ein geringen Selbstwertgefühl, ständiger Pessimismus und eine Tendenz ständig im Stress zu leben. Diese Eigenschaften sind eventuell eine frühe Form einer Depression oder sie zeigen die Veranlagung für eine Depression.

Depression und chronische Krankheiten

Studien beweisen, dass mindestens 25 % der Menschen die eine chronische Krankheit haben, auch an Depressionen leiden. Es scheint natürlich zu sein, sich depressiv und frustriert zu fühlen wenn man an einer dauernden Krankheit leidet. Trotzdem ist es entscheidend zu realisieren, dass eine Depression einen ernsthafte Krankheit ist und wirksam behandelt werden kann.

Ständiger Stress einhergehend mit chronischen Gesundheitsproblemen ist ausschlaggebend für Veränderungen im Stressreaktions - System des Gehirns, welches die Voraussetzung für Depressionen schafft. Menschen die einen Schlaganfall, einen Herzanfall oder eine Herzoperation hatten, sind besonders gefährdet.

Verschiedene Formen der Depression

Moderne Gehirnforschungen behaupten, dass die Depression ein chronischer Zustand ist und die Symptome während des ganzen Lebens entstehen. Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass Menschen die sogar nur ein depressives Erlebnis im Leben hatten, ein erhöhtes Risiko haben starke Depressionen zu bekommen. Depressionen im fortgeschrittenen Leben sind oft das Wiederauftreten eines früheren Erlebnisses.

Bei der Depression unterscheidet man zwischen zwei Formen:

  • Depressive Störung
  • bipolare affektive Störung

Depressive Störung
Depressive Störung ist ein depressiver Zustand der einige Wochen oder Monate anhält aber keine signifikanten zwischenzeitlichen manischen Phasen enthält. Sie wird oft als depressive Störung oder Dysthymie bezeichnet.

  • Depressive Störungen können bei einer Person diagnostiziert werden, die 5 oder mehr Symptome einer Depression fast täglich und dies über eine Periode von zwei Wochen, zeigt.
  • Dysthymie ist die chronische Form einer depressiven Verstimmung, die nicht alle diagnostischen Kriterien für das Vollbild der Depression erfüllt.

Bipolare affektive Störung (Manisch-depressive- Erkrankung)
Bipolare affektive Störungen - auch bekannt als manisch- depressive- Erkrankung- ist seltener, aber genauso gravierend, wie eine depressive Störung. Sie geht einher mit einer höheren Selbstmordrate. Depressionen zeichnen sich durch übernormal gedrückte Stimmung und drastisch verminderten Antrieb aus. Manische Phasen gehen immer mit gesteigertem Antrieb und Rastlosigkeit, oft mit inadäquat euphorischer oder gereizter Stimmung einher, mitunter aber auch mit teilweise depressiver Symptomatik (gemischten Phasen).

Die Gemütsverfassungen verändern sich schnell. Manchmal innerhalb von einem Tag. Menschen mit einer bipolaren Störung erleben die manische Phase über mehrere Tage gefolgt von einer depressiven Periode. Manchmal haben Menschen mit einer bipolaren Störung über mehrere Wochen oder sogar jahrelang keine Symptome.

Im der depressiven Periode haben Personen mit bipolaren Störungen einige oder sogar alle Symptome einer depressiven Störung. Die gleiche Person hat in der manischen Phase alle folgenen Symptome:

  • ausserordentlicher Optimismus und hohes Selbstwertgefühl
  • Geringes Schlafbedürfnis ohne merkbare Erschöpfung
  • Grössenwahn, übersteigertes Gefühl des eigenen Wertes
  • übermässige Reizbarkeit, aggressives Verhalten
  • Gesteigerte physische und mentale Aktivität
  • Schnelles Sprechen, flüchtige Gedankengänge, leicht ablenkbar
  • Impulsiv oder geringes Urteilsvermögen
  • rücksichtsloses Benehmen wie Kauforgien, schnelle geschäftliche Entscheidungen, zielloses umherfahren, Affären

Depressive Störungen bedürfen schneller medizinischer Behandlung von einem Spezialisten. Als nächstes erfahren Sie etwas über die Symptome einer Depression, wie man Hilfe bekommt und die aktuellen Behandlungsmethoden.

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des genannten Präparates oder der Präparate und Substanzen dar. Die Informationen ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Für konkrete und individuelle Fragen zur Therapie wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

 

Quelle: www.AARP.org