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PriorLiving Schweiz: Schlaganfall

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Der Schlaganfall

Als Schlaganfall (oder Gehirnschlag), wird eine plötzlich oder innerhalb kurzer Zeit auftretende Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die zu einem anhaltenden Ausfall der Funktionen des Zentralen Nervensystems führt. Verursacht wird dies durch schwere Störungen der Blutversorgung des Gehirns.

Bei einem Schlaganfall sterben innerhalb weniger Minuten Gehirnzellen durch Sauerstoffmangel ab und zerstören gleichzeitig nahliegende und mit ihnen verbundenen Zellen. Schwellungen und die Freistetzung von Giftstoffen der absterbenden Zellen, vergrössern die Schäden noch.

Schlaganfälle können eine Vielzahl von mentalen und physischen Funktionen verändern. Je nachdem in welchem Bereich die Schäden auftreten. Die Auswirkungen  können eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur und der Glieder oder eine Sprachschädigung bzw. der Sprachverlust sein. Oft ist nur eine Körperhälfte betroffen.

Unterschiedliche Typen des Schlaganfalls

Zu den zwei bekannten Arten des Schlaganfalls zählen der - ischämische Infarkt, verantwortlich für ca. 80 % aller Infarkte, und der hämorrhagische Infarkt (Hirnblutung).
Als dritte Diagnose gibt es den "mini Infarkt".

Hier folgen weitere Erklärungen zu den drei Begriffen:

  • Ischämischer Infarkt:  Hoher Blutdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfette verursachen eine Arteriosklerose in den Halsschlagadern oder in den Gehirnarterien selbst. Dadurch werden die Blutgefäße, die das Gehirn versorgen, immer stärker eingeengt - bis zu einem vollständigen Gefäßverschluss.Die Gefäße können aber auch durch Einschwemmung von Blutgerinnseln aus anderen Körperregionen verschlossen werden (Embolie).
  • Härmorrhagischer Infarkt:
    - Subarachnoidalblutung: ist eine Blutung, die sich zwischen der dem Gehirn anliegenden weichen Hirnhaut und der Spinngewebshaut (Arachnoidea) ausbreitet.
    - intracerebrales Hämatom: Diese Blutung geschieht tief im Hirnbereich wenn Blut durch einen Riss in der Vene rinnt.
  • " Mini Infarkt" ( TIA ): Eine Transitorisch Ichämische Attacke (TIA)  ist eine vorübergehende neurologische Störung, die in ihren Symptomen einem Schlaganfall gleicht, sich aber wieder vollständig zurückbildet. Eine TIA dauert wenige Minuten bis Stunden (definitionsgemäß maximal 24 Stunden). Die Symptome werden durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn hervorgerufen.TIA´s müssen als Vorzeichen eines Hirninfarktes aufgefasst werden. Die Ursachen müssen unbedingt abgeklärt und behandelt werden. Behandlungen mit Blutverdünnern wie Aspirin oder Heparin reduzieren das Risiko eines Infarktes.

Symptome des Schlaganfalls

Beim Schlaganfall kommt es typischerweise zu einem plötzlichen Auftreten mehrerer Symptome. Die Symptomatik erlaubt aber keine Differenzierung der Ursachen eines Schlaganfalls! Einige Symptome treten unabhängig von der betroffenen Hirnregion auf:

  • Halbseitenlähmung, oder Lähmung einer Gliedmaße (nur selten Lähmung aller Extremitäten). Oft ist nur eine Körperseite betroffen.
  • Verlust der Sprechfähigkeit oder Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen.
  • Wahrnehmungsstörung (kann das Sehen, Hören, Fühlen und die Motorik betreffen) einer Körperhälfte und der Umwelt auf der betroffenen Seite.
  • Sehstörungen, bei der auf beiden Augen die eine Hälfte (oder ein Viertel) des Gesichtsfeldes nicht mehr wahrgenommen wird.
  • Plötzlich einsetzender Schwindel.

Behandlung und vorbeugende Massnahmen

Der Infarkt ist ein medizinischer Notfall.
Wenn eines der Symptome für einen Schlaganfall wahrgnommen wird, sollte sofort ein Krankenhaus aufgesucht werden. Schnelle Hilfe ist lebenswichtig.

Viele Schlaganfälle können vermieden werden. Grösste Risikofaktoren können mit einer Verbesserung des Lebensstils ausgeschaltet werden. Dazu gehören:

  • Rauchen
  • Übermässiger Alkoholkonsum
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Fettleibigkeit
  • Inaktivität

Einige Menschen haben ein erblich veranlagtes Risiko zum Schlaganfall.

 

Neue Forschungsergebnisse über Schlaganfall

Gehirnwissenschaftler haben herausgefunden, dass zwischen einem Schlaganfall und einer Depression ein Zusammenhang besteht. Eine grosse Studie hat ergeben, dass Menschen die unter Depressionen leiden, eher in Gefahr sind, einen Infarkt zu erleiden. Ein hoher Anteil depressiver Symptome erhöht das Risiko eines Infarktes um 73 %. Während ein normaler Anteil an Symptomen das Risiko um 25 % erhöht.

Andere Studien zeigen, dass mindestes 2 / 3 der Schlaganfallopfer Depressionen entwickelten. Menschen bei denen der Schlaganfall in der linken vordern Hälfte des Gehirns entsteht, scheinen ein erhöhtes Risiko gehabt zu haben. Die Gründe dafür sind bis jetzt noch nicht klar. Depressionen nach einem Infarkt können schlecht in einer Rehabilitation behandelt werden und verdreifachen das Risiko in den folgenden Jahren erneut einen Infarkt zu erleiden.  

Die einem Schlaganfall folgenden Depressionen werden oft nicht bemerkt oder richtig behandelt. Dies geschieht aus dem Glauben heraus, dass Depressionen eine normale Reaktion auf einen Infarkt sind.

Die guten Neuigkeiten sind: Antidepressiva - besonders diejenigen, die auf Serotoninbasis beruhen - können die Symptome einer Nach - Infarkt - Depression wesentlich verbessern. Viele Experten glauben, dass die Behandlung von Depressionssymptomen die Erholung beschleunigen. In aktuellen Studien wird untersucht, welche Therapie die Beste ist.  

Fortschritte im Verständnis über die Funktionsweise unseres Gehirns und wie der Selbstheilungsprozess nach einer Schädigung abläuft, haben die Schlaganfallbehandlung wesentlich verbessert.

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des genannten Präparates oder der Präparate und Substanzen dar. Die Informationen ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Für konkrete und individuelle Fragen zur Therapie wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.