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PriorLiving Schweiz: Asthma

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Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die sich durch anfallsartige Verengung der Atemwege mit Atemnot äußert. Es besteht eine Überempfindlichkeit der Bronchien.

Beim Asthmaanfall kommt es zu Veränderungen, die die Atemwege verengen: Die Muskeln der Bronchien verkrampfen sich, die Bronchialschleimhaut schwillt entzündlich an, und es bildet sich ein zäher Schleim, der sich nur mit Mühe abhusten lässt. Diese Veränderungen führen dazu, dass der Durchmesser der Bronchien sich stark einengt und Atemnot entsteht.

 

Sympthome von Asthma.

Zu den typischen Symptomen eines Asthmaanfalls zählen:

  • Kurzatmigkeit, Atemnot
  • Erschwertes Ausatmen
  • Pfeifendes, keuchendes oder brummendes Atemgeräusch
  • Trockener Reizhusten
  • Engegefühl im Brustkorb
  • Abhusten von zähem Schleim

Die Asthmaanfälle können sich auf unterschieliche Weise zeigen. Von leichten - einige Minuten dauernden Atemnotmomenten bis hin zu lebensbedrohlichen Erstickungsanfällen.

Die Ursachen eines Asthmaanfalls.

Ursachen für Asthmaanfälle sind meist genetische Faktoren und Umwelteinflüsse.
Allergische Beschwerden der Atemwege sind einer der stärksten Risikofaktoren für Asthma.

Verschiedene Reize können einen akuten Asthma-Anfall auslösen:

  • Unspezifische Reize: Alle Asthmatiker werden von einer Reihe von Reizen beeinflusst (Auslöserreize). Dazu gehören beispielsweise körperliche Anstrengung, Kälte, Zigarettenrauch, Parfüms und Luftverschmutzung.

  • Spezifische Reize sind vor allem Pollen, Staub, Tierhaare, Schimmel und einige Lebensmittel. Diese Reize werden auch Allergene genannt.

  • Andere Faktoren sind beispielsweise eine Entzündung der Atemwege, die von Viren oder Bakterien hervorgerufen wird, oder bestimmte Schmerzmittel.

Die Diagnose.

Um eine Asthmaerkrankung diagnostizieren zu können, werden verschiedenen Untersuchungen vom Arzt durchgeführt.

  • Körperliche Untersuchung mit Abhören der Lungen.
  • Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie). Mit Hilfe der Lungenfunktionsprüfung untersucht der Arzt, ob die Atemfunktion beeinträchtigt ist und ob sich diese durch bronchienerweiternde Medikamente verbessern lässt.
  • Peak-flow-Messung (Bestimmung der maximalen Strömungsgeschwindigkeit der Luft beim Ausatmen). Bei Asthmatikern ist der Peak-flow wegen der verengten Atemwege geringer als bei Nichtasthmatikern.
  • Body-Plethysmographie (Messung des Atemwegswiderstandes und der Lungenvolumina). Ein erhöhter Atemwegswiderstand kann auf ein Asthma hinweisen.
  • Röntgenaufnahme des Brustkorbs, um andere Erkrankungen, die ebenfalls zu Atemnot und Husten führen können, auszuschließen (z.B. Lungenentzündung, Tuberkulose oder Tumor).

Man unterscheidet zwischen allergische (extrinsische) Asthma und nicht-allergischen (intrinsischen) Asthma.

Akute Anfälle.

Durch die beklemmende Atemnot stellt sich bei akuten Asthmaanfällen oft Angst vor dem Ersticken ein. Daher kann es oft der erste Schritt der Hilfeleistung sein, den Betroffenen zu beruhigen. Schnell und verlässlich wirkende Medikamente sollten immer zur Hand sein.

Gute Strategien, beängstigenden Situationen während eines Anfalls zu begegnen, sind:

  • Notfallmedikamente einnehmen
  • Ruhe bewahren
  • mit der Lippenbremse atmen
  • den Betroffenen bei den eingeübten Atemtechniken unterstützen
  • den Betroffenen bei atemerleichternden Körperhaltungen zur Seite stehen
  • wenn nötig den Notarzt rufen.

Die Therapien.

Unabhängig davon, ob Asthma allergisch oder nicht allergisch bedingt ist, werden bei einer Asthmaerkrankung zuerst identische Behandlungsmethoden angewandt um die Beschwerden zu lindern.

Man unterscheidet Medikamente zur Bedarfsmedikation, die rasch wirken und im akuten Asthmaanfall verabreicht werden, um die Beschwerden zu lindern. Die wichtigsten sind kurz wirksame Beta-2-Sympathomimetika.

Medikamente zur Basistherapie bzw. Dauermedikation, wirken zwar nicht so schnell, sind aber äußerst wichtig, weil sie der Entzündung der Bronchialschleimhaut entgegenwirken und Dauerschäden (z.B. Zerstörung der obersten Schleimhautschicht) vorbeugen bzw. die Bronchien langfristig weit stellen. Zur Basistherapie werden insbesondere folgende „Controller“ eingesetzt:

  • Kortikosteroide(„Kortison“)
  • Lang wirksame Beta-2-Sympathomimetika
  • Cromoglicinsäure

Die Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten spielt bei einer Asthmaerkrankung entscheidende Rolle.

Die Atemwegsliga empfiehlt eine Stufentherapie:

  • Kortisonhaltige Sprays (Medikamente zum Einatmen): Sie bremsen die Entzündung und die allergische Reaktion, die Lunge erholt sich. Die Wirkung von Kortison ist nicht sofort spürbar, vielmehr wird die Erkrankung ursächlich behandelt. Inhaliertes Kortison ist das Kontrollmedikament des Asthmatikers.
  • Bronchienerweiternde Medikamente zum Einatmen (Beta-2-Sympathomimetika) mit sofort einsetzender Langzeitwirkung: Sie entspannen die Atemwegsmuskulatur und führen zur spürbaren Erweiterung der Atemwege (symptomatische Therapie).
  • Sehr häufig werden langwirksame Beta-2-Sympathomimetika und Kortison in einem Spray kombiniert.

Kortison-Präparate zum Inhalieren weisen mehrere entscheidende Vorteile auf: Sie gelangen direkt an den Wirkort – die Bronchialschleimhaut – und unterdrücken dort entzündliche Veränderungen, ohne dass nennenswerte Mengen des Medikaments in den Körper gelangen. Deshalb sind inhalative Kortikosteroide z.B. mit dem Wirkstoff Budesonid sehr gut verträglich.

Kortison-Präparate gibt es auch in Form von Tabletten oder Spritzen. Kortison-Tabletten sind notwendig, wenn Asthmabeschwerden trotz einer optimalen Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden und bronchienerweiternden Mitteln zunehmen. Bei schweren Asthmaanfällen spritzt der Arzt Kortison in die Vene, damit das Medikament rasch wirken kann.

Die vorbeugenden Massnahmen.

Wichtig ist, das der Patient lernt auf Asthma - Anfälle rasch und sicher zu reagieren und die Atmung mit Bedarfsmedikamenten wieder zu normalisieren.

Wichtig dabei ist, die richtige Handhabung der Inhalatoren (Dosieraerosol: Die Wirkstoffe gelangen in feinsten Tröpfchen in die Atemwege; Pulverinhalator: Fein pulverisierte Wirkstoffe werden eingeatmet) und Anwendung des Spacers, zu lernen. Schätzungen gehen davon aus, dass 90 Prozent der asthmabedingten Krankenhauseinlieferungen bei richtigem Gebrauch der Medikamente vermeidbar wären.

 

Die Verminderung der Wirksamkeit der auslösenden Substanzen:
Ist der Allergieauslöser bekannt, kann durch wiederholtes Injizieren dieser Substanz eine schrittweise Verringerung der Empfindlichkeit gegenüber diesem Stoff erreicht werden. Über die Wirkung einer solchen Hyposensibilisierung oder Immuntherapie gibt es jedoch nur wenige kontrollierte Studien, die alle keinen großen Effekt nachweisen. Voraussetzung für die Wirksamkeit ist der exakte Nachweis des auslösenden Allergens und Beschränkung der Hyposensibilisierung auf maximal zwei Allergene.

 

Vermeidung von Substanzen, die die Situation verschlimmern (können)
- Zigaretten rauchen - aktiv und passiv - sollte für  Asthmatiker zum Tabu werden.
- Beta-Rezeptorenblocker vermeiden: Sie hemmen die Erweiterung der Bronchien.
- Nichtsteroidale Antirheumatika
- bestimmte Konservierungsmittel wie Sulfite

Eine Gewöhnungskur
(Desensibilisierung/Spezifische Immuntherapie/SIT) gegen den asthmaauslösenden Reizstoff (Allergen) wird bei allergischem Asthma durchgeführt. Dabei wird das Allergen über einige Jahre hinweg in langsam steigenden Konzentrationen verabreicht. Bei Erfolg gewöhnt sich der Körper an den Reizstoff. Allerdings muss sich die allergische Empfindlichkeit auf eine oder wenige Substanzen beschränken - eine Desensibilisierung bei multiplen Allergien ist nicht möglich.

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des genannten Präparates oder der Präparate und Substanzen dar. Die Informationen ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Für konkrete und individuelle Fragen zur Therapie wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.