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Die Gesundheit des Pflegenden

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Die Gesundheit des Pflegenden.

Sind Sie in der Situation eine ältere Person mit einem schwerwiegendem Leiden zu pflegen? Die Pflege von Ihnen ist so wichtig und hilfreich. Doch während Sie sich um die Gesundheit des anderen sorgen und mit seiner Pflege beschäftigt sind, vergessen Sie nicht, dass Ihre eigene Gesundheit - körperlich, mental und emotional - dadurch auch beeinflusst werden kann.

Die körperlichen Auswirkungen

Forscher haben herausgefunden, dass Pflegende im Durchschnitt eine schlechtere Gesundheit aufweisen als Menschen die niemanden pflegen müssen. Dies äussert sich besonders durch :

  • Vermindertes Immunsystem
  • Langsamere Heilungsrate nach einer Krankheit
  • Vermehrter Krankenhausaufenthalt
  • Vermehrte Sterberate
  • Vermehrte Häufigkeit von Kopfschmerzen, Magen - Darm - Erkrankungen und Schlafstörungen
  • Erhöhtes Risiko von Herzkrankheiten
  • Erhöhte Rate von schlechtem Allgemeinzustand

Es gibt einen bewiesenen Zusammenhang zwischen der Psyche und dem Körper. Oftmals hängen psychische Probleme von Pflegenden eng mit den köperlichen Auswirkungen der Pflege zusammen.

Mentale Auswirkungen

Gemäss Untersuchungen leiden Pflegende öfter unter Depressionen im Vergleich zu Menschen die nicht pflegen. Dies erhöht auch das Risiko einer schlechten psychischen Verfassung. Warum? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Depressionen und andere negative mentale Auswirkungen auf die allgemeinen chronischen Krankheiten wie Herzprobleme, Krebs und Diabetes, erheblichen Einfluss haben. Folgende psychologische Auswirkungen sind symptomatisch bei Pflegenden:

  • Depression
  • Angststörungen
  • Stress / Burnout
  • Schuldgefühle
  • Erhöhte Selbstmordrate

Emotionale Auswirkungen

Pflegende habe oft neben der Pflegetätigkeit noch andere Verpflichtungen wahrzunehmen - die des Ehepartners, des Erwerbstätigen oder des Elternteils - und zeigen dadurch oft Anzeichen von Stress. Emotionale Anzeichen von Stress und Erschöpfung sind:

  • Ärger über sich selbst oder den Patienten
  • sozialer Rückzug von Freunden und Aktivitäten
  • Reizbarkeit und Lauenhaftigkeit
  • Negative Gedanken und Reaktionen
  • Unfähigkeit sich zu konzentrieren
  • Probleme bei der Arbeit
  • Erhöhter Alkoholgenuss  

Mögliche Unterstützungsangebote

 

Der Zugang zu einem guten sozialen Netzwerk kann helfen, die physischen, mentalen und emotionalen Auswirkungen der Pflege zu verringern.

  • Suchen Sie sich Hilfe bei Depressionen oder Stress. Scheuen Sie sich nicht davor, die Familie oder Freunde um Hilfe zu bitten. Machen Sie den ersten Schritt.
  • Sprechen Sie mit lokalen Verbänden. Erkundigen Sie sich über andere Pflegemöglichkeiten. Nutzen Sie es - die Möglichkeiten um Sie zu unterstützen sind vorhanden.
  • Informieren Sie sich. Suchen Sie Ausbildungsmöglichkeiten für sich.
  • Konsultieren Sie regelmässig Ihren Arzt. Ihre Gesundheit hat Priorität. Es ist genauso wichtig auf die eigene Gesundheit zu achten wie auf die des Patienten.

Gesundheitstipps für Pflegende

Es gibt einfache Möglichkeiten gesund zu bleiben während Sie andere pflegen.

  • Hören Sie auf Ihren Körper. Ihr Körper sagt Ihnen wenn Sie sich zu stark fordern.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung. Nehmen Sie genügend Vitamine zu sich.
  • Bewegen Sie sich. Versuchen Sie Bewegung in Ihren Terminkalender zu integrieren. Walken oder andere Arten der Bewegung.
  • Gönnen Sie sich Pausen. Es ist oft einfacher gesagt als getan. Aber schon eine Stunde kann einen grossen Unterschied ausmachen.
  • Versuchen Sie Entspannungsübungen. Sie können sie überall machen und oft geben sie Ihnen die Extraenergie die von Ihnen benötigt wird. z.B. Atemübungen, Meditation vor dem schlafen gehen oder versuchen Sie Aromatherapie.