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Vergleich der unterschiedlichen Angebote

Einer der wichtigsten Gründe, warum der Umzug aus der eigenen Umgebung in eine betreute Wohngemeinschaft, sei es ein Alters - und Pflegeheim, eine Seniorenresidenz oder eine Pflegewohngruppe, vollzogen wird, ist ein Pflegebedarf, der zu Hause nicht mehr ausreichend gedeckt werden kann. Besonders im dem Fall, wenn der Bedürftige allein lebt, ist die Sicherheit und Versorgung rund um die Uhr zu Hause meist nicht mehr oder nur mit einem hohen Kostenaufwand zu erbringen.

Das Eintrittsalter in eine Pflegeinstitution hat sich in den letzten  Jahren immer mehr nach hinten verschoben. Das durchschnittliche Alter für den Umzug in ein Heim beträgt ca. 85 Jahre oder älter. Die überwiegende Mehrheit der Bewohner von Alters - und Pflegeheimeinrichtungen ist weiblich. Aufgrund des längeren Verbleibens ältere Menschen in ihrem angestammten zu Hause und der Erweiterung der ambulanten Alterspflege, haben sich die stationären Alterseinrichtunge immer mehr zu Pflegeinstitutionen für hochaltrige, pflegebedürftige Menschen entwickelt.

Das Angebot an stationären Einrichtungen ist gross. Es reicht von Alters - und Pflegeheime, über reine Pflegeheime, Seniorenresidenzen bis zur Pflegewohngruppe.

Alters - und Pflegeheime

Alters - und Pflegeheime nehmen nur Menschen auf, die zum Zeitpunkt des Einzuges, noch selbständig sind. Sollte die Person später einmal pflegebedürftig werden, brauchen sie nicht umzuziehen, da alle Alters - und Pflegeheime über eine Pflegestation verfügen.
Der Umzug in eine Alterseinrichtung - die private Wohnumwelt reduziert sich meist nur auf ein Zimmer - setzt voraus, dass viele Dinge von der vertrauten Einrichtung aufgegeben werden müssen. Nur einige kleine private Sachen und Objekte können mitgebracht werden.
Man lebt auf einmal in einer Gemeinschaft mit unter Gleichaltrigen, mit Gemeinschaftsräumen und mehr oder weniger festen Regeln.

Pflegeheime

Reine Pflegeheime dagegen sind nur für Personen einem erhöhten Grad an Pflegebedürftigkeit verfügbar.  Dort ist eine professionelle, institutionelle Pflege gegeben sowie ein hoher Grad an Sicherheit und Betreuung. Die Privatsphäre ist eingeschränkt. Die Bewohner leben meist in Einzelzimmern mit einer für die Pflege komfortablen Ausstattung, z.B. mit einem Pflegebett. Die Konzentration der Einrichtung und des Personals liegt auf der fachgerechten Pflege.

Seniorenresidenzen

Seniorenresidenzen sind meist ein Ort für reichere, gut gebildete ältere Menschen. Das Wohnumfeld oft vergleichbar mit einem Luxushotel. Man bewohnt eine eigene, altersgerecht eingerichtete Wohnung - die Grössen können dabei von 1 bis 4 Zimmer variieren - mit seine persönlichen Möbeln und privaten Dingen. Alle Service - und Dienstleistungen sind verfügbar oder können organisiert werden. Ambulante Pflegeleistungen werden genauso angeboten wie eine integrierte, stationäre Pflegestation. Die altersmässige Durchmischung ist in Seniorenresidenzen eher gegeben als in Alters - und Pflegeheimen. Die Entscheidung in eine Residenz zu ziehen wird nicht nur aus dem Grund der Pflegebedürftigkeit getroffen, sondern eine Verkleinerung der ehemaligen Wohnfläche ohne Verzicht auf eine luxuriöse Umgebung und Bequemlichkeit, sind oft ausschlaggebend für einen Umzug. 

Pflegewohngruppen


Eine weitere Möglichkeit sind Pflegewohngruppen. Dort leben meist 8 - 12 hilfs - und pflegebedürftige ältere Menschen unter professioneller Betreuung zusammen. Bei einer Pflegewohngruppe handelt es sich um quasi - familiäre Woheinheiten. Sowohl Bewohner als auch Pflegepersonal leben auf engem Raum zusammen, was ein hohes Mass an emotionaler Nähe bedeutet. Dies muss seitens der Bewohner auch auch des Personals ausgehalten und akzeptiert werden können.